Alexandre Osipov

ALEXANDRE OSIPOV

Geboren:

1957, in Kusnezk (Russland)


Studium:

1986, Masterstudium an der Staatlichen Akademie für Kunst und

Design in Charkow, Ukraine


Aktuell: 

Lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Deutschland leitet

das Studio ARTos


Alexandre Osipov wurde im Jahr 1957 in Kusnezk, Russland, geboren. Im Jahr 1986 absolvierte er sein Masterstudium an der renommierten Staatlichen Akademie für Kunst und Design in Charkow, Ukraine.


Seit 1993 ist er als etablierter freischaffender Künstler in Deutschland tätig und fungiert als Leiter des angesehenen ARTos-Studios. Seine künstlerische Laufbahn zeichnet sich seit den frühen 1980er Jahren durch eine beeindruckende Präsenz in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa und den Vereinigten Staaten aus.

Alexandre N. Osipovs Gemälde lassen sich nicht in eine
bestimmte Stilrichtung einordnen. Surrealismus trifft auf magischen Realismus, üppig barocke Figurenanordnungen

im Bildaufbau scheinen aus Freuds Traumdeutung auf die Leinwand gebannt zu sein. Der Künstler folgt seinem inneren

Rhythmus und versucht mit seinen Kunstwerken Antworten auf philosophische Fragen, wie etwa, wer bin ich, warum

bin ich, wo stehe ich, zu geben. 

 

Eine vielschichtige Aussage ist in seinen Gemälden und Bildtiteln kodiert. Die Vanitas-Thematik wird mit Symbolen aus

der Gegenwart vermittelt, wie etwa ein Porzellan-Buddha oder Uhren. Gleichzeitig weist der Künstler einzelne Stilelemente

des Barock auf: inhaltlich durch die Vanitas-Symbolik, als auch künstlerisch durch die genaue Wiedergabe der Materialität,

dem üppigen Bildaufbau und durch das effektvolle Einsetzen von Hell-Dunkel-Farblagen im Hintergrund. 

 

Die Porträts befreundeter Frauen und Männer sind psychologisiert, bildaufbauende Stilmittel sind die Nahbildlichkeit und

eine passend zur Person gewählte Farbpalette. Beim Betrachten von Osipovs Gemälden entsteht die Frage, was für einen 

Stellenwert bei ihm das Bild und das Wort haben. Welche Funktion erfüllen die Bildtitel und Signaturen und dürfen sie als

gleichwertige Elemente der Bildaussage gedeutet werden. 

 

Alexandre N. Osipovs Gemälde lassen sich in die Kunst der Postmoderne einordnen.

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